Antrag zu: Fußgängersicherheit Kreuzstraße/ Steinstraße
09. Jul 2010

An Frau
Sabine Schmidt
Bezirksvorsteherin des Stadtbezirks 1

Die Bezirksvertretung 1 wird gebeten, Folgendes zu beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob zur Vermeidung der im Beschluss vom 23.01.2009 (Vorlage 171 18/2009) genannten gefährlichen Situationen die Kreuzstraße von Stresemannstraße bis Steinstraße als Sackgasse ausgewiesen werden kann. Dies indem im Einmündungsbereich zur Steinstraße ein Zeichen „Einfahrt verboten“ + Zusatz nur noch eine Durchfahrt für Fahrradfahrer zulässt.

Begründung:
Die Bezirksvertretung 1 hat mit o.g. Beschluss die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie die Sicherheit für Fußgänger an der Lichtzeichenanlage Kreuzstraße / Steinstraße / Bismarckstraße erhöht werden kann. In einem Ortstermin mit dem Amt für Verkehrsmanagement wurde die Handlungsnotwendigkeit erkannt. Bei Fußgängerquerungen über die Steinstraße kommt es zu Konfliktsituationen mit aus der Kreuzstraße nach rechts in die Steinstraße abbiegenden Fahrzeugen.

Gemäß Auskunft der Fachverwaltung hätte eine Änderung der Signalisierung der Kreuzung eine erhebliche Einschränkung des Verkehrsablaufs durch eine neue Ampelphase und darüber hinaus einen hohen Investitionsbedarf zur Erneuerung der Anlage zur Folge. Aus diesem Grund wäre eine zeitnahe Realisierung nicht zu erwarten.

Allerdings könnte der oben beschriebene Konflikt vermieden werden, indem die Kreuzstraße von der Stresemannstraße kommend als Sackgasse ausgewiesen wird, da an deren Ende zur Steinstraße nur noch ein Durchlass für Radfahrer möglich ist.

Die Einfahrt von der Steinstraße in die Kreuzstraße wäre allen Verkehrsteilnehmern weiterhin möglich. Somit bliebe die Zufahrt zu allen Zielen und auch zum Parkhaus beidseitig erhalten. Der Umfang der hierdurch erzeugten Umwegfahrten erscheint zugunsten einer Verbesserung der Verkehrssicherheit vertretbar.

Sollten Bedenken bestehen, könnte diese Maßnahme zunächst auch versuchsweise angeordnet werden.

gez. Ingrid Landau