Antrag zu Geschwindigkeitsbegrenzung Liefergasse
24. Sep 2010

An Frau
Bezirksvorsteherin des Stadtbezirks 1
Sabine Schmidt

Die Bezirksvertretung 1 wird gebeten, Folgendes zu beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob in der Liefergasse eine 30 km/h- Geschwindigkeitsbegrenzung, gemeinsam mit der Aufpflasterung von zwei oder drei Bodenwellen für Kraftfahrzeuge, verkehrstechnisch und unfallpräventiv sinnvoll ist.

Begründung:
Zum Hintergrund: Die Liefergasse ist durch einige erfolgreiche Gastronomiebetriebe mittwochs, freitags und samstags sehr stark von Partygängern besucht. Zwar nicht so stark, wie die Ratinger Straße, dennoch stärker als beispielsweise die Mühlenstraße. Während die Ratinger Straße selbst oftmals so mit Menschen gefüllt ist, dass sie de facto mit Kraftfahrzeugen nicht mehr befahrbar ist und gelegentlich auch de jure von der Ordnungsbehörde oder der Polizei abgesperrt wird, ist die Liefergasse aber durchaus noch befahrbar und muss wegen des allgemeinen Verkehrsflusses auch befahrbar bleiben.

Nach Berichten von GastronomInnen, BesucherInnen und AnwohnerInnen fahren jedoch vor allem in der Nacht Pkw’s und Taxen sehr schnell durch diese Straße!

(Die bekannte erfolglose Parkplatzsuchrunde Mühlenstraße bis zum Burgplatz - Drehen - Neubrückstraße - Ratinger Straße - Liefergasse - Mühlenstraße). Hier kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, allein schon dadurch, dass auf der Straße liegendes Glas überfahren wird und Splitter auf die Bürgersteige spritzen.

Eine klare und erzwungene Begrenzung der Geschwindigkeit auf diesen etwa 500 Metern könnte durchaus unfallpräventiv wirken und daneben die Lärmbelästigung durch das grobe Pflaster verringern.

gez. Jürgen Kamenschek