Antrag in der BV10: Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden
27. Sep 2011

An den Bezirksvorsteher  
Herrn Klaus Mauersberger

Sehr geehrter Herr Mauersberger,  

zu der nächsten Sitzung bitte ich Sie, den folgenden Antrag in die Tagesordnung aufzunehmen:

Die Bezirksvertretung beschließt, die Verwaltung solle prüfen, für welche öffentlichen Gebäude oder Räume in Garath und Hellerhof es sinnvoll ist, einen Defibrillator (so genannter „Schockgeber“) anzuschaffen, sowie die Kosten für Anschaffung und Unterhalt zu ermitteln.

Sachdarstellung:

Defibrillatoren können Menschen vor dem spontanen Herztod (z.B. durch Kammerflimmern) schützen, indem sie über gezielte Stromstöße den natürlichen Herzrhythmus wiederherstellen. Medizinische Einrichtungen benutzen professionelle Geräte, aber ebenso gibt es für öffentliche Räume, Zuhause oder im Bürogebäude Geräte für Laien, die sehr einfach zu bedienen sind.

Dabei wird der Laie im Notfall vom Gerät sprachgesteuert geleitet, es entscheidet ebenso eigenständig über eine eingebaute EKG-Analysesoftware, ob eine Defibrillation medizinisch notwendig ist oder nicht. Der Laie kann hierbei – wie auch generell bei Erste-Hilfe-Maßnahmen – nichts falsch machen. Eingesetzt in öffentlichen Räumen und entsprechend für alle gekennzeichnet können Defibrillatoren daher Leben retten!    

Mit freundlichen Grüßen,    

gez. Robert Bellin