Antrag in der BV10: Unterbringung der AsylbewerberInnen
28. Feb 2012

An den Bezirksvorsteher
Herrn Klaus Mauersberger

                                           Düsseldorf, den 12. Februar 2012

Sehr geehrter Herr Mauersberger,

zu der nächsten Sitzung bitte ich Sie, den folgenden Antrag in die Tagesordnung aufzunehmen:

Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung, zu prüfen, ob es möglich ist, die AsylbewerberInnen länger als geplant im Haus der Rheinwohnungsbau in der Josef-Maria-Olbrich-Str. unterzubringen, bzw. möglichst zeitnah (d.h. bis zum Auszug aus der Josef-Maria-Olbrich-Str.) darzulegen, ob und ab wann eine vergleichbare und langfristig nutzbare Einrichtung für die in Garath lebenden AsylbewerberInnen zur Verfügung steht.

Sachdarstellung:

Die AsylbewerberInnen wollen nicht immer von einer Unterkunft in die nächste verschoben werden. Sie brauchen eine Unterkunft zumindest mit einer mittelfristigen Perspektive, damit insbesondere die Kinder und Jugendliche die Chance haben, sich in der Schule und im je-weiligen Stadtteil einzuleben. Ein häufiger Schulwechsel erschwert so die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen.

Nach Gesprächen mit Asylbewerbern in Haus an der Josef-Maria-Olbrich-Str. fühlen sich diese im Haus der Rheinwohnungsbau als auch im Stadtteil sehr wohl. Das ursprünglich zum Abriss vorgesehene Wohnhaus der Rheinwohnungsbau stellt für die AsylbewerberInnen eine deutliche Verbesserung als vorherige Unterkünfte der Stadt Düsseldorf dar.

Alternativ ist die Suche nach einer vergleichbaren Einrichtung, in der die AsylbewerberInnen dann aber eine langfristige Lebensperspektive haben sollten. Ein Wechsel der Unterkunft nur für paar Monate darf den AsylbewerberInnen nicht unnötig auferlegt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Robert Bellin