BV 2 Anfrage von Harald Schwenk: Verkehrssicherheit Dorotheenstraße
09. Sep 2014

An den Vorsteher der
Bezirksvertretung 2
Herrn Dr. Uwe Wagner

Sehr geehrte Herr Dr. Wagner,

ich bitte Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung am 09.09.2014 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie bewertet die Fachverwaltung die Verkehrssicherheit bei der Fußgängerquerung der Dorotheenstraße?

2. Gibt es Beschwerden, Anregungen bzw. Anmerkungen von Bürger*innen, im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit auf der Dorotheenstraße, von denen die Verwaltung Kenntnis hat?

3. Welche Anpassung an der Ampelschaltung auf der Dorotheenstraße ist erforderlich, um die Fußgängerquerung allen Verkehrsteilnehmern selbstständig zu ermöglichen?

Sachdarstellung:
Zur Einschulung der Erstklässler (hier: Montessori Grundschule Lindenstraße) wurde den Eltern von der Polizei empfohlen, die Kinder während der Grundschulzeit nicht alleine die Dorotheenstraße queren zu lassen. Für eine Querung der Dorotheenstraße müssen die Verkehrsteilnehmer*innen zwei bis drei Ampelphasen beachten, die unter Umständen auch zeitversetzt geschaltet sind. Dieses Angebot ist offenbar nur für eine begrenzte Zielgruppe zu bewältigen.

Die kindliche Verkehrserziehung fällt ganz wesentlich in die Jahre der Grundschulzeit und ist folglich auch ein Lehrinhalt an diesen Schulen. Mit dem Übergang an eine weiterführende Schule ist die schulische Verkehrserziehung weitestgehend abgeschlossen. Ohne eine lebensnahe Praxis wird die theoretische Vermittlung von Verkehrsverhalten den Kindern nicht ermöglichen, ihren Schulweg selbstständig zurückzulegen. Um diesen ungefährdet einüben zu können, ist eine Verbesserung bzw. Sicherung der Fußgängerquerung der Dorotheenstraße erforderlich.

Der Bereich zwischen Grafenberger Allee, Lichtstraße und der Bahnstrecke Düsseldorf-Wuppertal in Flingern-Nord ist verkehrstechnisch gut erschlossen, überwiegend von Wohnnutzung geprägt und hoch integriert. Augenscheinlich werden aber verkehrstechnische Zielkonflikte zu Lasten schwächerer Verkehrsteilnehmer gelöst.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schwenk