Antrag für die BV04-Sitzung: FahrradfahrerInnen-freundliche Wegeführung auf der Hansaallee
25. Jan 2012

An den Herrn Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 4
Luegallee 65
40545 Düsseldorf  

                         Düsseldorf, 10.01.2012 

Sehr geehrter Herr Tups,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung, am 25. Januar 2012, zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:

Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung, die mit der Belsenparkerschließung geplante Radwegeführung an der Hansaallee dahingehend anzupassen, dass der Fahrradweg Bestandteil der Straße bleibt. Hierzu ist der Fahrradbedarfsstreifen auf der Hansaallee bis zum Belsenpark  - Ecke Luegalle/Belsenstrasse – auf der Straße weiterzuführen.

Begründung

Wie den Plänen zu entnehmen ist, soll der Radweg in der Höhe der Gleisschleife, an der Hansallee, auf den Bürgersteig geführt werden, um dann, als Bestandteil des Bürgersteigs, auf der Rückseite  der dort geplanten Bushaltestellen vorbeigeführt zu werden. Der Bürgersteig ist an dieser Stelle sehr eng. Es ist zu erwarten, dass es an dieser Stelle immer wieder zu Gefahren und Behinderungen zwischen FußgängerInnen, ÖPNV-NutzerInnen und RadfahrerInnen kommen wird. Zudem ist eine durchgängige Verkehrsführung auf einem Bedarfsstreifen für FahrradfahrerInnen und alle anderen Verkehrsteilnehmer sicherer und freundlicher, als eine abwechselnde Verkehrsführung von der Straße auf den Bürgersteig und dann wieder auf die Straße.

Düsseldorf ist seit Januar 2007 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte. Zur fahrradfreundlichen Stadt Düsseldorf gehört auch eine fahrradfreundliche Planung. Ziel der Stadt Düsseldorf ist es, den Fahrradverkehrsanteil weiter zu steigern, um die Lärm- und Luftbelastung zu reduzieren. Deshalb ist es wichtig die Attraktivität des Fahrradverkehrs bei weitaus geringen Investitionskosten, als sie für die hier geplante aufwendige Radwegeführung notwendig sind, zu steigern. Die durch die Weiterführung des Bedarfsstreifen freigesetzten Budgetmittel könnten stattdessen sinnvoller für die Instandhaltung der bestehenden Fahrradwegeinfrastruktur oder weiterer Bedarfsstreifen verwendet werden.

Mit Grünen Grüßen

Sybille Deilmann            Markus Loh            Astrid Wiesendorf