Anfrage für die BV4-Sitzung: Möglichkeiten der Schaffung von sozial geförderter Wohnbebauung auf einem, in städtischem Eigentum befindlichen, Grundstücks an der Hansaallee nutzen!
27. Jun 2012

An den

Herrn Bezirksvorsteher
des Stadtbezirks 4

Luegallee 65

40545 Düsseldorf

                                                Düsseldorf, 12.06.2012

Sehr geehrter Herr Tups,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage, zur Beantwortung, auf die Tagesordnung der Sitzung, am 27. Juni 2012, zu nehmen:

1)     Wie einer Broschüre, der Städtischen Wohnungsgesellschaft aus 2008, zu entnehmen ist, ist auf dem städtischen Grundstück, an der Ecke Hansaallee/Niederkassler Lohweg, eine Neubebauung mit 30 Wohneinheiten geplant. Warum wurde dieses Projekt bislang nicht realisiert?

2)     Wann ist mit einer Realisierung zu rechnen?

3)     Sollte bisher keine Realisierung in Planung sein, was wäre notwenig, um eine Realisierung im nächsten Jahr zu ermöglichen?

Sachdarstellung:

2007 wurde ein Wettbewerb, zu einer Neubebauung des Grundstückes, durchgeführt. Details zum Siegerentwurf sind auf diesen Internetseiten veröffentlicht:

www.hgmb.de/projekte.php

Mit dieser Bebauung sollen 30 geförderte, seniorengerechte, Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau realisiert werden, die gerade im linksrheinischen Gebiet besonders fehlen.

Gleichzeitig würde diese Bebauung einen städtebaulichen Mehrwert bringen, da dadurch der, im Westen gelegene, Stadtplatz einen räumlichen Abschluss erhalten würde und der straßenabgewandte Bereich, für nachbarschaftliche Kontakte und vielfältige Aktivitäten, wie Boule, Grillfeste und Mietergärten, ausreichend Platz bieten würde.

  Wegen der günstigen Ausrichtung, hoher Kompaktheit und mit „Energiegewinn ­ Fassaden“, ist die Möglichkeit gegeben, einen sehr niedrigen Energielevel mit einfachen Mitteln zu erreichen.

Grundsätzlich ist der Verkauf von städtischen Grundstücken, wie z.B. auch der, in der Presse angekündigte, Verkauf des städtischen Grundstückes an der Malmedyerstraße, auf langfristige Sicht, nicht sinnvoll, da damit die Stadt ihre Handlungsfähigkeit, bezahlbaren Wohnraum sicher zustellen, aus der Hand gibt.
Das Grundstück an der Hansaallee sollte daher nicht durch die Stadt verkauft werden.

 

Mit freundlichem Grünen Gruß
Markus Loh                            Astrid Wiesendorf                  Sybille Deilmann

Antwort der Verwaltung (pdf-Datei)