Anfrage für die BV4-Sitzung: Warum kommt jetzt der geplante Mensa-Ausbau am Comenius-Gymnasium doch erst Ostern 2015?
25. Mär 2014

An den Herrn Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 4
Luegallee 65
40545 Düsseldorf  

 

Sehr geehrter Herr Tups,  

die Fraktion Bündnis90/Die Grünen bittet Sie, folgende Anfrage in der Sitzung am 25.03.2014 durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1.     Stimmt es, dass die Realisierung des Mensa Ausbaus erst für Ostern 2015 geplant ist? 2.     Wenn ja, was unternimmt die Verwaltung, um die Essensausgabe ab dem neuen Schuljahr 2014/15 (700 SchülerInnen in 70 Minuten) zu entspannen?

3.     Was sind die Gründe, warum die Verwaltung auf Nachfrage zum genauen Termin in der Informationsvorlage zur BV-Sitzung am 22.01.2014 eine Realisierung für das Schuljahr 2014/15 zugesagt hat?  

Sachdarstellung:

Das Comenius-Gymnasium ist eine von landesweit 30 Schulen, die für das Modellprojekt „Ganz In – mit Ganztag mehr Zukunft“ ausgewählt wurden. Damit ist die Schule das einzige Düsseldorfer Gymnasium mit einem dezidierten Ganztagskonzept. Das Modell beinhaltet auch den verpflichtenden Besuch der Mensa für die SchülerInnen, die seit Beginn der Einführung des Ganztags vor 3 1/2 Jahren eingeschult wurden.

Nun ist es leider so, dass die bestehenden Container für die Mensa zu eng werden. Die Organisation der Essensvergabe ist jetzt schon eine Glanzleistung,  jede / jeder SchülerIn hat nur etwa 20 Minuten zum Essen. Wie von den Eltern zu hören ist, wäre mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 die Mensa definitiv zu klein!

Es gibt schon seit einigen Jahren die Planung für einen Mensa-Bau, der auch im Masterplan Schulen an Platz 14 enthalten ist, aber nicht im Haushaltsentwurf der Stadt für 2014 angeführt wird.

Nach einer Anfrage in der Bezirksvertretungssitzung wurde im Januar 2014 mitgeteilt, dass der Mensaausbau zum Schuljahresbeginn Mitte 2014 fertig wird. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, ist die Fertigstellung nun doch erst für Ostern 2015 geplant. Grundsätzlich ein unzumutbarer Zustand, wenn man sich vorstellt, dass nach den Sommerferien 700 SchülerInnen in 70 Minuten durch die Container geschleust würden und dies bei einem Planungszeitraum von über 3,5 Jahren.  

Mit freundlichem grünen Gruß

Markus Loh     Sybille Deilmann       Astrid Wiesendorf