BV 5 Anfrage zu: Besondere Gestaltung von Stadteingängen nach Düsseldorf
27. Sep 2016

An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5

Die der Landeshauptstadt zugesprochenen Attribute wie „modern“ und „identitätsstiftend“ finden sich in zahlreichen städtebaulichen Projekten wieder, zum Beispiel beim sog. „Stadttor“ am südlichen Tunnelmund des Rheinufertunnels. Auch im Lichtmasterplan von 2003 findet das Thema „Stadteingänge“ wieder und wird in der Art und Weise interpretiert, dass bestimmte Brückenunterführungen zur Innenstadt im Focus der Maßnahmen standen.

Im Bezirk 5 finden sich einige Stadteingangssituationen, die für zahlreiche Berufspendler und andere Besucher der Stadt aber auch für viele „heimkehrende“ Düsseldorfer mit den vorgenannten Attributen verbunden werden könnten.

Zahlreiche Städte haben Konzepte entwickelt, die eine besondere Gestaltung ihrer Stadteingänge zum Gegenstand haben. Diese Konzepte werden oftmals unter dem Aspekt der Stadtwerbung betrieben, sind jedoch auch geeignet stadtteiltypische Besonderheiten darzustellen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich namens der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Bestehen konzeptionelle Überlegungen, die auf eine besondere Gestaltung von Stadteingängen nach Düsseldorf mit städtebaulichen oder künstlerischen Mitteln abstellen?

1a. Falls Ja: Welche Überlegungen fänden Anwendung auf die Eingangssituationen in Angermund (Kreisverkehr Rahmer Straße/ Lintorfer Waldstraße), in Wittlaer (Duisburger Landstraße/ Franz-Vaahsen-Weg), in Kalkum (Kalkumer Schloßallee/ Gerichtsschreiberweg) und Lohausen (A44 von Meerbusch kommend)?

1 b.Falls Nein: Gibt es in der Verwaltung Überlegungen, sich der Gestaltung von Stadteingängen im Düsseldorfer Norden anzunehmen?

Mit freundlichen Grüßen

gez. Waldemar M. Fröhlich