BV 6 Antrag mit CDU und FDP zu: Dachbegrünung Theodorstraße, Wahlerstraße und Zum Gut Heiligendonk
11. Mär 2015

An
Herrn Bezirksvorsteher
des Stadtbezirks 6

Die Bezirksvertretung 6 bittet die Verwaltung zu prüfen, ob es bei den Immobilien Besitzern der Theodorstraße, Wahlerstraße und Zum Gut Heiligendonk Interesse besteht eine Dachbegrünung zu planen oder bei Neubau Projekten von Anfang an darauf hin zu wirken.

Sachdarstellung:

Düsseldorf muss sich als Kommune aktiv für ein gutes Stadtklima einsetzen und breit entsprechende Verantwortliche informieren und einbinden. Die Immobilien auf der Theodorstraße, Wahlerstraße bzw. Zum Gut Heiligendonk haben großflächige Dächer und wären für eine Dachbegrünung eine Bereicherung. Bei Neubauprojekten sollte man hier von Anfang an zielorientiert informieren.

„Begrünte Dächer sorgen für ein deutlich besseres Stadtklima – vor allem im Sommer, wenn es in Städten aufgrund des höheren Anteils versiegelter Bodenfläche bis zu 10 Grad wärmer sein kann als im Umland. Bepflanzte Dächer entfalten hier eine positive Wirkung: Sie nehmen Regenwasser auf, das langsamer verdunstet und gleichzeitig für Kühlung sorgt. Darüber hinaus binden sie Kohlendioxid, Staub und Schadstoffe. Ein Quadratmeter grünes Dach filtert im Jahr etwa 0,2 kg Schadstoffe aus der Luft.

Außerdem sorgt ein bepflanztes Dach für einen besseren Wärmeschutz im Sommer und Winter - und das auf ganz natürliche Weise. Damit leisten grüne Dächer einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Sie ersetzen zwar keine Wärmedämmung, senken jedoch zusätzlich den Energieverbrauch und somit den Kohlendioxid-Ausstoß. Ein begrüntes Dach kann zudem mit einer Solaranlage bestückt werden, um den Klimaschutzeffekt zu verstärken.

Die grünen Dachoasen bieten nicht nur für die Menschen ein Plus an Lebensqualität. Sie bieten auch einen Lebensraum für Kleintiere und Pflanzen. Zusätzlich verlängert die Bepflanzung die Lebensdauer der Dachhaut.“ Dachbegrünung (https://www.duesseldorf.de/umweltamt/luft/stadtklima/dachbegruenung.shtml)

Es sollten auch auf eventl. Fördermittel (z.B. Fördermittel von Umweltprojekten in Düsseldorf), den verringerten Satz an Gebühren für Niederschlagswasser, Imagesteigerung und Wertsteigerung der Immobilie hingewiesen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Meier    Gerald Helmke     Birgit Schentek     Karsten Körner     Rolf Wieroszewsky Karl-Heinz Kals