BV 6 Anfrage zu: Rheinbahn Straßenbahnline 707, Richtung Spichernplatz mit Anschluss an die Linie 715
28. Jan 2015

An
Herrn Bezirksvorsteher
des Stadtbezirks 6

Der Anschluss der 707 aus Richtung Unterrath, ist am Spichernplatz mit Umstieg in die 715 am Samstag, in der Zeit vom 10.00 bis 15.00 unzureichend.

Beispiel:
Die Linie 707 erreicht am Samstag nach Fahrplan und Pünktlichkeit vorausgesetzt um 10:26 Uhr den Spichernplatz, die Linie 715 am Spicherplatz fährt jedoch bereits um 10:25 Uhr. Das bedeutet, dass die Linie 715 nach einem pünktlichen Linienverkehr nicht erreicht werden kann. Dieses Phänomen wiederholt sich ständig bis 15:26 Uhr. Die Wartezeiten am Spicherplatz betragen in jedem Fall 15 Minuten.

Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:

- Wann wurden die Fahrpläne der Linie 707, in Verbindung mit der Linie 715, auf verzahnte Taktung, zuletzt auf Anwendungsfreundlichkeit für die Bürger*innen überprüft?

- Zu welchem Zeitpunkt ist die nächste Fahrplanänderung möglich?

- Wann hat das zuständige Verkehrsunternehmen zuletzt eine Kund*innenzufriedenheitsumfrage durchgeführt und mit welchem Ergebnis?

Sachdarstellung
An einem Verkehrsknotenpunkt - insbesondere wenn es sich dabei um eine Endhaltestelle handelt - sollten die Fahrpläne anwender*innenfreundlich, einfach, effizient, verzahnt und alltagstauglich sein. Dies ist derzeit nicht der Fall. Der Regelfall ist, dass man die Linie 715 grade wegfahren sieht.

Offensichtlich ist die „angebliche Eigenkontrolle des Verkehsunternehms“ unzureichend und sehr lückenhaft. Als Dienstleistungsunternehmen hat das Verkehrsunternehmen eine besondere Verpflichtung dem zahlenden Bürger*innen /Kund*innen gegenüber.

Möglicherweise müssen diese Kontrollen von einem externen Dienstleister übernommen werden, da dieses Problem auch bei anderen Linien besteht, wie z. B auch bei der Linie 730 und weiteren Linien.

Fahrpläne sind „das Brot und Butter Geschäft“ eines Verkehrsunternehmens und haben auf dem neuesten Stand der Verkehrstelematik zu sein, den nur so kann man neue Kundschaft akquirieren und das ständig steigende jährliche Defizit in den Griff bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Meier           Gerald Helmke