Hassels-Nord: Runder Tisch ohne neue Ideen - GRÜNE fordern Stadtteilbüro und Schulsozialarbeit – Sofort!
09. Sep 2011

Zur ersten Sitzung des Runden Tisches zu den Hochhausbränden in Hassels erklärte Antonia Frey, GRÜNE Ratsfrau und Vorsitzende des Wohnungsausschusses, heute (Freitag): "Ich begrüße ausdrücklich, dass die Arbeit der zuständigen Ämter in diesem Rahmen besser koordiniert werden soll. Aber die MieterInnen benötigen nicht nur mehr Schutz vor Straftaten. Sie brauchen auch mehr persönliche Unterstützung und Beratung, damit sie ihre Rechte durchsetzen können. Und sie brauchen dies sofort."  

Ihre Fraktion werde daher in der nächsten Ratssitzung beantragen, dass die Stadt so schnell wie möglich ein Stadtteilbüro in Hassels-Nord einrichtet: "Es kann nicht sein, dass der Runde Tisch die Hilfen für die BewohnerInnen auf die lange Bank schiebt. Ein Stadtteilbüro könnte innerhalb kurzer Zeit die Arbeit aufnehmen. Aufgaben des Büros sollen insbesondere die Mietrechtsberatung sowie die Vernetzung der BewohnerInnen und der vor Ort engagierten Initiativen sein."  

Darüber hinaus müsse die Stadt eine Chance des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT)  für Hassels nutzen. "Aus dem Paket können auch SchulsozialarbeiterInnen finanziert werden. Solche Stellen im Umfeld von und in Schulen würden wichtige Beiträge zur Aktivierung der BewohnerInnen sowie zur Stabilisierung des Quartiers leisten. Zwei Jahre zusätzliche Schulsozialarbeit – ohne dass die Stadt dafür einen Cent geben muss – wären wichtige Bausteine in der Entwicklung von Hassels-Nord", erläutert Frey.  

 

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