Anfrage in der BV9-Sitzung: Betr.: Gehwegparken Buchenstr., Vorlage 179/51/2013
07. Jun 2013
Foto: Straße. Anklicken zur vergrößerten Ansicht.

An den Bezirksvorsteher der BV 9
Herrn
Heinz-Leo Schuth
Benrodestr. 46
40597 Düsseldorf  

 

Sehr geehrter Herr Schuth,
ich bitte Sie, die folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 9 aufzunehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1) Wann wurde    

a) das illegale Gehwegparken auf der Südseite der Buchenstr. zwischen Kappeler Str. und Steubenstr. durch die Verkehrsüberwachung oder die Polizei letztmalig kontrolliert;    

b) der Antrag, die Zulassung des Gehwegparkens zu prüfen gestellt und womit wurde          der Bedarf begründet?

2) Liegt der o. g. Beschluss-Vorlage ein geordnetes Verwaltungsverfahren in Abstimmung u. a. mit dem Jugendamt, dem Senioren- und Behindertenbeirat zugrunde, zumal außer der Gehwegbreite noch andere Kriterien, z. B. Übersichtlichkeit der Straße, Gehwegbeschaffenheit etc., berücksichtigt werden müssen?  

3) Wurden noch andere Nutzungsmöglichkeiten des laut o. g. Vorlage fast 4 m breiten   Gehweges, z. B. Baumpflanzungen oder die Installation von Fahrradständern,      insbesondere auf dem im April/Mai 2013 erneuerten Abschnitt vor dem Mehrfamilienhaus-Neubau an der Ecke Buchen-/Steubenstr. (s. Foto) geprüft, wenn nein, warum nicht?

Begründung:

Es erscheint unverhältnismäßig, wegen vereinzelt zumal im Kurvenbereich geparkter Fahrzeuge, auf dem gesamten Abschnitt zwischen Kappeler Str. und Steubenstr. das Gehwegparken zu legalisieren. Dieser Abschnitt stellt eine attraktive Fußwegverbindung zwischen der Grundschule und dem Paulinenplatz mit seinen Spielmöglichkeiten dar.

Im derzeit laufenden „Dialog zur Verkehrsentwicklung“ wurde zum Thema „Sicherheit“ durch den Leiter der Unfallkommission, Herrn Hahn, auch die Übersichtlichkeit einer Straße genannt. Diese sinkt mit jedem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug, was insbesondere querende Kinder, aber auch ältere und behinderte Menschen gefährdet.

Seitens der Verwaltung wurde betont, keine Verkehrsart zugunsten der anderen zu bevorzugen. Die unbegründete Freigabe zusätzlicher Gehwegflächen zum Parken konterkariert diese Absicht.     

 

Mit freundlichen Grüßen       

gez.  Ernst Welski