Anfrage in der BV9-Sitzung: betr. Mergelgasse, Beschluss der BV 9 vom 8.12.2000
19. Jul 2013

An den Bezirksvorsteher der BV 9
Herrn Heinz-Leo Schuth
Benrodestr. 46
40597 Düsseldorf     

 

Sehr geehrter Herr Schuth,

ich bitte Sie, die folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 9 aufzunehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1) Wie erklärt sich die Aussage der Verwaltung in der Sitzung der BV 9 vom 30.3.2012,  
dass „…die Schilder („Verkehrsberuhigter Bereich“) als einfaches Geschäft der Verwaltung aufgestellt und somit auch wieder von der Verwaltung entfernt werden können.“, siehe Niederschrift, Seite 4, obwohl die BV 9 bereits am 8.12 2000 auf Antrag von Frau Pantel unter TOP 18, siehe Anlage 1, einen Beschluss gefasst hat, u. a. die Einrichtung einer „Spielstr.“ (Verkehrsberuhigter Bereich) zum Schutz der Fußgänger zu prüfen.  

2) Warum wurde die Beschilderung „Verkehrsberuhigter Bereich“ nicht bereits in Zusammenhang mit der Öffnung des Guerickewegs, die seinerzeit von der Verwaltung zur besseren Verteilung der Verkehre in diesem Gebiet ins Gespräch gebracht (und nach dessen Ausbau von der BV 9 mehrheitlich beschlossen wurde), siehe Mitteilung der Verwaltung Nr. 17/2001, siehe Anlage 2, vorgenommen?

3) Lagen den Mitgliedern des Anregungs- und Beschwerdeausschusses in der die Mergelgasse behandelnden Sitzung in 2012 der BV-Beschluss vom 8.12.2000, die Mitteilungen der Verwaltung Nr. 17/2001 und Nr. 26/2012, siehe Anlage 3 und die in letzterer genannten Gründe, u. a. Gleichsetzung der relativ schmalen Mischfläche der Mergelgasse mit breiteren, im Trennprofil mit Bürgersteig ausgebauten Straßen, die zum Abbau der Schilder „Verkehrsberuhigter Bereich“ genannt wurden, vor, wenn nein, warum nicht?    

Begründung:

Nach der fragwürdigen Begründung laut Mitteilung der Verwaltung Nr. 26/2012 zur Entfernung der Schilder „Verkehrsberuhigter Bereich“ an der Mergelgasse zwischen Dechen- und Röntgenweg ist die Situation für Fußgänger-/innen weiterhin unbefriedigend. Denkbar wäre auch eine Zonenbeschilderung unterhalb Tempo 30, z. B. Tempo 15 oder Tempo 20-Zone, womit dem Ausbau als Mischfläche Rechnung getragen würde. Diese könnte auch benachbarte, ebenfalls als Mischfläche ausgebaute Straßen wie den Robert-Mayer-Weg beinhalten. Auch das Parken wäre nicht auf markierte Flächen beschränkt.    

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.  Ernst Welski                    

 

Anlage 1

Anlage 2

Mitteilung der Verwaltung