BV 9 Antrag mit CDU zu: Neuauflage Kreisverkehrsprogramm
04. Dez 2015

An den Bezirksbürgermeister der BV 9 

Herrn Dr. Karl-Heinz Graf 

Benrodestraße 46
40597 Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

mit Mitteilung der Verwaltung 179/178/2015 teilte die Verwaltung auf Anfrage der Bezirksvertretung 9 vom 20. August 2015 mit, dass der Knotenpunkt Henkelstraße / Spangerstraße / Further Straße bislang nicht Bestandteil des Kreisverkehrsprogramms gewesen sei, dass das Kreisverkehrsprogramm aus finanziellen Gründen konzeptionell nicht weiter verfolgt wurde und die Einzelmaßnahmen entsprechend ihrer Priorisierung im Programm aufgegangen sind.

Hintergrund der Anfrage war ein Unfall im dortigen Bereich, bei dem ein junger Mann ums Leben kam und weitere Menschen verletzt wurden – wahrscheinlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss des Unfallverursachers.

In Ihrer Antwort auf die Anfrage schreibt die Verwaltung ferner, dass dieser Kreuzungsbereich bis 2014 als Unfallhäufungsstelle geführt wurde.

Weiterhin bestätigt die Fachverwaltung, dass „nach einer ersten überschlägigen Prüfung … ein Kreisverkehr in dieser Örtlichkeit geometrisch als auch von der Leistungsfähigkeit her möglich“ erscheint.

Wir bitten Sie daher, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV 9 aufzunehmen:

„Die BV 9 bittet die Verwaltung, das in der Vergangenheit aufgelegte und zwischenzeitlich ausgelaufene Kreisverkehrsprogramm neu aufzulegen und mit Priorität die Maßnahme Kreuzungsbereich Henkelstraße / Spangerstraße / Further Straße einzubeziehen. Zwecks einer Finanzierung und Zuschusserteilung möge sich die Verwaltung mit dem Land NRW ins Benehmen setzen.“

Sachdarstellung
Auf die einführenden Informationen wird verwiesen. Der Kreuzungsbereich wurde als Unfallhäufungsstelle seitens der Verwaltung geführt. Diese Einschätzung wird von ansässigen Geschäftsleuten und Mitbürgerinnen sowie Mitbürgern geteilt. Die Kreuzung stellt sich zudem als unübersichtlich dar.

In der Bezirksvertetung 9 bestand in der Vergangenheit in Zusammenhang mit diesem Kreuzungsbereich relatives Einvernehmen darüber, diesen Kreuzungsbereich als Kreisverkehr umbauen zu lassen. Eine Aufnahme in das Kreisverkehrsprogramm ist scheinbar – auf welcher Grundlage auch immer – unterblieben.

Weitere Begründung erfolgt ggfs. mündlich.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Angerhausen (CDU-Fraktion)               Richard F. Wagner (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)