Anfrage in der BV10: Information und Werbung für Bildungspaket
28. Jun 2011

Sehr geehrter Herr Mauersberger,

dass das Bildungspaket der Bundesregierung auch in Düsseldorf nach wie vor wenig nachgefragt wird, liegt meines Erachtens mit daran, dass dafür nicht ausreichend bei Eltern, Kindern und den MultiplikatorInnen aus Kinder- und Jugendhilfeinrichtungen, Schulen und kulturellen Einrichtungen, Vereinen usw. geworben bzw. für die Antragstellung motiviert wurde.

Hierzu bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 28.6.2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Wie ist die Differenz zwischen der Zahl der potentiell Berechtigten und der tatsächlichen Antragstellenden und was hat die Verwaltung konkret unternommen, um über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) zu informieren und es den Antragstellenden und den MultiplikatorInnen sowie den „Anbietern“ so leicht wie möglich zu machen, sich über die Möglichkeiten des BuT zu informieren bzw. die Leistungen zu beantragen?
  2. Was könnte noch getan werden, um in unserem Stadtteil aktiver und ansprechender für die Möglichkeiten des BuT zu werben bzw.  auch unter direkter Ansprache der Eltern zur Beantragung zu motivieren?
  3. Sind der Verwaltung Bildungs-, Kultur-, Musik- und Sportangebote im Stadtteil bekannt, die durch den Bildungsgutschein umfassend finanziert werden könnten bzw. wie hoch wäre in der Regel der „Selbstzahlungs-Anteil“ und gibt es (beispielsweise in den Kindertagesstätten und Schulen) Listen oder konkrete Hinweise, welche Bildungs-, Kultur- und Sportangebote wie teuer sind und in welcher Höhe gefördert werden können?

Sachdarstellung:

Jedem Kind aus einer „Hartz-IV“-Familie oder einer Geringverdienerfamilie stehen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets 26 Euro im Monat für ein Schulmittagessen zu. Daneben können monatlich 10 Euro für den Musikunterricht und/oder beispielsweise Vereinssportangebote abgerufen werden. Noch bis zum 31.7.2011

 

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Robert Bellin