GRÜNE: Pröppers Entlassung beendet politische Debatte nicht
23. Feb 2012

Nachdem die Presse bereits heute (23.02.2012) darüber berichtete, dass auf der Sondersitzung des IDR Aufsichtsrates am kommenden Mittwoch die Auflösung des Dienstvertrages mit dem IDR Geschäftsführer beschlossen werden soll, erklärte Fraktionssprecher Norbert Czerwinski dazu: "Nach allem, was wir bereits jetzt aus der Presse wissen, ist die Trennung vom Geschäftsführer die einzig logische Konsequenz."

Gleichzeitig stellte der GRÜNEN-Chef klar, dass für seine Fraktion das politische Nachspiel um die fragwürdigen Praktiken bei der Stadt-Tochter damit aber noch nicht beendet sei: "Es ist doch augenscheinlich, dass mit Pröpper ein Bauernopfer gehen wird. Bei der Aufarbeitung der Ergebnisse der Wirtschaftsprüfung kann es aber nicht nur um die berufliche Zukunft des Geschäftsführers gehen. Schon jetzt ist deutlich, dass die Schuldzuweisung an den vermeintlich allein agierenden Geschäftsführer immer mehr zur Ausflucht insbesondere der CDU-Akteure wird."

Mit Hinblick auf die Tagesordnung der Sondersitzung dürfen für die Ratsgrünen wichtige Fragen nicht ausgeklammert werden. "Wir haben bereits gefordert, dass der Untersuchungszeitraum erweitert werden muss. Wir werden auch weiter die Rolle des Oberbürgermeisters hinterfragen. Und über die IDR hinaus bleibt abzuwarten, was von den anderen Töchtern noch zu hören sein wird", so Czerwinski abschließend.