Anfrage zu: Geschlechtsspezifische Suchthilfe
11. Sep 2012

An
Frau
Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 11. September 2012 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie hat sich die geschlechtsspezifische Suchthilfeberatung in Düsseldorf in den letzten fünf Jahren entwickelt?

2. Welche Suchtberatungsstellen in Düsseldorf setzen welchen geschlechtsspezifischen Ansatz konkret mit welchen Angeboten um?

3. Wie stellen sich der derzeitige und wie der perspektivische Bedarf an geschlechterspezifischer Suchthilfeberatung dar?

Sachdarstellung:
Eine geschlechtsspezifische Betrachtung von Suchterkrankungen ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Suchtberatung, -behandlung und -prävention, wie es auch das Landessuchtprogramm Nordrhein Westfalen von 1998 beschreibt.

Die Bereitstellung eines geschlechtsspezifischen Angebotes hat eine enttabuisierende Wirkung auf die Zielgruppe. Dadurch werden mehr suchtmittelgefährdete bzw. -abhängige Mädchen und Frauen erreicht.

Auch in der Düsseldorfer Suchthilfe sind die Aspekte des Gender Mainstreaming in einem gesamtstädtischen Suchthilfeprogramm umzusetzen. Der geschlechtsbezogene Ansatz ist Voraussetzung, um betroffene Männer und Frauen wirkungsvoll zu erreichen und sorgt damit auch für einen gezielteren und effektiveren / effizienten Einsatz von kommunalen Mitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Hebeler      Birgit Müller         Karin Trepke

Antworten der Verwaltung