Antrag mit der SPD: Resolution gegen die Sexualisierung von Frauen in der Werbung
04. Dez 2012

An
Ratsfrau Claudia Bednarski
Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Sehr geehrte Frau Bednarski,

im Namen der Ratsfraktion von SPD und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 04.12.2012  zu nehmen und abstimmen zu lassen:

Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männer der Landeshauptstadt Düsseldorf spricht sich gegen eine Sexualisierung von Frauen in der Werbung aus. Er lehnt die Verwendung des leicht bekleideten weiblichen Körpers zu kommerziellen Zwecken ab und fordert von Einzel- und Großhandelsunternehmen, in ihrer Werbung die Würde der Frauen zu achten und nicht diskriminierende Motive für Werbungszwecke zu nutzen.

Sachdarstellung:
Gerade in der Vorweihnachtszeit verwenden zahlreiche große Textil- und Kleidungsunternehmen in Deutschland Frauenkörper in Unterwäsche als Werbekampagnen, um vermehrt Kunden zu gewinnen und Gewinne zu erzielen.

Dies ist ein Frauen verachtendes und diskriminierendes Vorgehen, das der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Düsseldorf strengstens ablehnt und die Herstellerunternehmen und die kooperierenden Werbeagenturen auffordert, dies zu ändern.

Weitere Begründung erfolgt gegebenenfalls in der Sitzung.

Mit freundlichen Grüßen

Ioannis Vatalis        Angela Hebeler