Zoff um Schiedsrichterin hat politisches Nachspiel
17. Nov 2010

Die frauenfeindlichen Sprüche, die sich eine Schiedsrichterin bei einem A-Kreisligaspiel von Sparta Bilk anhören musste, haben nun ein politisches Nachspiel.

Die Ratsfraktion der GRÜNEN kündigte eine Anfrage im Sportausschuss an. Ratsherr Jörk Cardeneo: "Wir möchten wissen, ob so etwas schon öfter vorgekommen ist und ob es eine Regelung für solche Fälle gibt. Keine Schiedsrichterin muss sich solche Sprüche gefallen lassen. Darum danken wir auch Gerd Brockelmann, dem Schiedsrichter-Ansetzer im Fußballkreis Düsseldorf, dass er so beherzt gehandelt hat".

Brockelmann hatte zum Folgespiel keinen Schiedsrichter geschickt, das Spiel fiel deshalb aus.