Große Sitzung zum Kö-Bogen Pflaster - GRÜNE fordern Beteiligung und Information vor dem Beschluss
25. Jan 2012

Am Freitag, 27. Januar, sollen die zuständigen Ausschüsse und die Bezirksvertretung die Pflastersteine, Bänke und Leuchten für den Kö-Bogen auswählen. Die Ratsgrünen fordern in einem Änderungsantrag, dass die Verwaltung vor dem Beschluss die notwendigen Informationen vorlegt und die Beiräte beteiligt.

Astrid Wiesendorf, planungspolitische Sprecherin der Fraktion, erklärt dazu heute (25.01.2012): „In den so genannten Detailbestimmungen bleiben noch zu viele Fragen offen. Wie wirken die Leuchten nachher an der Landskrone oder auf dem Schadowplatz? Wie sollen die Pflastersteine auf den geschwungenen Plätzen verlegt werden? In welcher Art wird der Herschenberger Granit auf der Kö weiter verlegt – große oder kleine Pflaster, mit oder ohne Fugen? Und wie gestaltet sich der Übergang zu der Verlegeart vor den Liebeskind Gebäuden?“. Es mache keinen Sinn, eine Sondersitzung zu veranstalten, und dann die wichtigen Details auf spätere Beschlüsse zu verschieben.

Die GRÜNEN wollen außerdem, dass der Beirat für Menschen mit Behinderung und der Seniorenbeirat vor dem Beschluss einbezogen werden. „Die Politik kann nicht über Fragen zur Barrierefreiheit oder zu den Sitzgelegenheiten entscheiden, ohne die betroffenen BürgerInnen vorher angehört zu haben. Außerdem müssen wir dringend aus den Fehlern beim Altstadtpflaster lernen und den gesamten Prozess von einer unabhängigen GutachterIn begleiten lassen“, fordert Wiesendorf.

Anlage: Änderungsantrag zu den Detailbestimmungen zum Gestaltungsbeschluss „Freiraumkonzept Kö-Bogen