Anfrage zu: Betriebliche Gesundheitsförderung in der Düsseldorfer Stadtverwaltung
14. Mär 2013

Herrn
Harald Wachter
Vorsitzender des Personalausschusses

Sehr geehrter Herr Wachter,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses am 14.03.2013 zu nehmen, durch die Verwaltung beantworten zu lassen und dem Ausschuss für Gesundheit und Soziales zur Kenntnis zu geben:

1) Welche der angebotenen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung werden seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit welchem Interesse wahrgenommen (Aufschlüsselung nach Geschlecht und Amt)?

2) Gibt es Angebote, die aufgrund ihrer hohen Nachfrage schnell ausgebucht sind, und wenn ja, besteht die Absicht, diese zukünftig zu erweitern?

3) Wie entwickelte sich der Krankenstand innerhalb der Stadtverwaltung der letzten fünf Jahre (Aufschlüsselung nach Geschlecht und Amt) und welche Erfolge, z. B. Krankenstandreduzierung, werden in Zusammenhang mit den durchgeführten Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gesehen?

Sachdarstellung:
Die Stadt Düsseldorf bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein breitgefächertes Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen an, sowohl mit Bezug zur persönlichen Lebensführung als auch mit Bezug zum Arbeitsplatz, so zum Beispiel Grippeschutzimpfungen, Rückengymnastik, Entspannungstechniken etc. Betriebliche Gesundheitsförderung trägt dazu bei, dass die Beschäftigten trotz zunehmender Belastungen leistungsfähig, motiviert und gesund bleiben.

Betriebliche Gesundheitsförderung hat für alle Beteiligten nur Vorteile: gesundheitliche Beschwerden und psychosoziale Belastungen werden reduziert (bzw. vorgebeugt), die Leistungsfähigkeit und damit die Motivation wird gesteigert, die allgemeine Zufriedenheit wächst und somit auch die Produktivität der Stadtverwaltung, gleichzeitig werden die gesundheitsbezogenen Kosten gesenkt.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Karen-Jungen        Jens Petring            Dr. Wolf Jenkner

Antworten der Verwaltung