Anfrage zu: Angebote für Menschen mit Autismus und dem Asperger Syndrom
15. Mai 2013

Herrn
Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales

Sehr geehrter Herr Janetzki,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage / folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 15. Mai 2013 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Hilfsangebote gibt es für Menschen mit Autismus und / oder dem Asperger Syndrom in Düsseldorf und welche perspektivische Planung gibt es?

2. Fördert die Stadt neue Wohnformen für Menschen mit Autismus und dem Asperger Syndrom, in denen ein gemeinschaftliches und weitgehend selbstbestimmtes Wohnen ermöglicht wird?

3. Wird der Bedarf an Betreuung, der durch die Städte Düsseldorf, Solingen, Remscheid und Wuppertal entsteht, durch das Therapiezentrum Rhein-Wupper in Hilden gedeckt oder gibt es eine Überbelastung?

Sachdarstellung:
Autistische Menschen können einen geringen oder einen sehr hohen Hilfebedarf im alltäglichen Leben haben. Während Asperger-Autisten möglicherweise völlig selbständig oder mit wenig Betreuung wohnen können, sind Menschen mit frühkindlichem Autismus meist darauf angewiesen, rund um die Uhr betreut zu werden.

In den letzten Jahren bemühen sich die verschiedenen Träger, unterschiedliche Wohnformen anzubieten, die es den behinderten Menschen ermöglichen sollen, ihren Wohnalltag nach ihren Fähigkeiten selbständig zu gestalten.

Düsseldorfer BürgerInnen mit Autismus und Asperger Syndrom werden derzeit bei Bedarf vom Autismus-Therapie-Zentrum Rhein-Wupper betreut. Das genannte Zentrum betreut Autisten und Asperger- Autisten in den Städten Düsseldorf (seit Mitte März 2013 mit Autismus-Treffpunkt in der Grafenberger Allee), Solingen, Remscheid, Wuppertal und Umgebung. 

Neben Gesprächskreisen, Fachberatungen und Freizeitangeboten bietet das Zentrum auch betreutes Wohnen an. Fraglich ist, inwieweit das Zentrum den Bedarf an Pflege und Betreuung in der wachsenden Stadt Düsseldorf decken kann.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ott            Christoph Gormanns    Pegah Edalatian-Schahriari

Antworten der Verwaltung