Anfrage zu: Bildungspaket - Beteiligung Düsseldorfer Kultureinrichtungen
30. Jun 2011

An
Herrn
Bürgermeister Conzen
Vorsitzender des Kulturausschusses

Sehr geehrter Bürgermeister Conzen,

nach wie vor wird das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung wenig nachgefragt. Einer der Gründe ist unseres Erachtens, dass für das Paket nicht ausreichend informiert und geworben wird, weder bei potentiellen AntragstellerInnen noch bei interessierten „Anbietern“.

Die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 30. Juni 2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Kultureinrichtungen der Stadt Düsseldorf beteiligen sich am Bildungs- und Teilhabepaket und welche Angebote zur Verwendung eines Gutscheins werden unterbreitet?

2. Welche Zahlen über die Wahrnehmung dieser Angebote liegen der Verwaltung bereits vor und welche Differenz zu der Anzahl der potentiell Berechtigten gibt es?

3. Wie werden die Bildungs- und Teilhabe Angebote für kulturelle Aktivitäten der Öffentlichkeit bekannt gemacht, wo bekommen BürgerInnen verständliche und vollständige Informationen und werden die Informationen zielgruppengerecht aufgearbeitet?

Sachdarstellung:
Rückwirkend zum 01. Januar 2011 wurde das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder- und Jugendliche eingeführt. Darin enthalten ist ein Gutschein in Höhe von 10 Euro pro Kind im Monat, der u. a. für kulturelle Angebote einsetzbar ist.

Eine für die Öffentlichkeit gut sichtbare Werbung seitens der Stadt Düsseldorf für das Bildungs- und Teilhabepaket im kulturellen Bereich findet nicht statt. Für BürgerInnen ist es nicht möglich, zu erkennen, welche der vielfältigen Kultureinrichtungen der Stadt Düsseldorf Angebote für die Bildungs- und Teilhabe - Gutscheine unterbreiten.

Um auch den anspruchsberechtigten Düsseldorfer BürgerInnen den Zugang zur Kultur und die Nutzung kultureller Angebote möglich zu machen und da die Leistungen nur noch bis zum 31.07.2011 beantragt werden können, ist eine aktive und zügige Werbung dringlich geboten.

Mit freundlichen Grüßen

Marit von Ahlefeld        Clara Deilmann        Toni Mörger

Antworten der Verwaltung