Anfrage im Kulturausschuss zur Intendanz der Quadriennale 2010
26. Jul 2007

Im Kulturausschuss am 16. August fragen wir nach, wann nun eigentlich mit dem Vorschlag für eine Intendantin/einen Intendaten für die Quadriennale 2010 zu rechnen ist:

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses am 16. August 2007
hier: Quadriennale 2010

Sehr geehrter Herr Conzen,

die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 16. August 2007 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Zu welchen Ergebnissen ist Verwaltung gelangt, die seit Anfang Juni 2006 über eine Intendanz für die Quadriennale 2010 nachdenkt und im Januar 2007 den Zeitplan der Ernennung (Frühjahr 2007) noch einmal bestätigt hat?
  2. Falls noch kein/e möglich/e Intendant/in angesprochen wurde, welche Gründe gibt es hierfür?
  3. Hat die Verwaltung in diesem Zusammenhang bereits ein übergreifendes Thema für die Quadriennale 2010 im Auge, das möglicherweise die Suche nach einer Intendanz erleichtern würde?

Begründung:

Die Quadriennale 2006 war laut Auskunft der Kulturverwaltung in der Sitzung des Kulturausschusses am 18. Januar 2007 sehr erfolgreich. Bereits vor einem Jahr hatte die Verwaltung auf Anfrage der Grünen mitgeteilt, dass über die Suche nach einer Intendanz für die Quadriennale 2010 “nachgedacht” werde und - dies wurde im Januar 2007 noch einmal bestätigt - eine geeignete Person vermutlich im Frühsommer 2007 präsentiert werde.
Unserer Auffassung nach sollte die Quadriennale künftig zum Alleinstellungsmerkmal werden, weshalb es dringend geboten scheint, noch in diesem Jahr eine Intendantin/einen Intendanten einzustellen, die/der die Planung in die Hand nimmt. Es wäre schade, wenn die kommende Quadriennale wieder eine Aneinanderreihung von ohnehin bereits geplanten Ausstellungen wäre und das Thema dementsprechend angepasst würde. Vielmehr halten wir es für wichtig, dass schnellstens eine Intendanz gefunden wird, mit der gemeinsam die Kulturverwaltung ein Thema überlegt und die Ausstellungen danach ausrichtet. Wir könnten uns z.B. durchaus vorstellen, dass als Thema die Pflanzenkunst vereinbart würde, was sowohl Museumsausstellungen als auch die Belegung des öffentlichen Raums ermöglichte. Es gab und gibt international renommierte Künstlerinnen und Künstler, die sich mit der Pflanzenkunst beschäftigt haben (Rosemarie Trockel, Hans Haacke u.a.). Ein guter Ansatz in diese Richtung war ja bereits bei den sehr erfolgreichen Ausstellungen “Hell-Grün” zu sehen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

Mit freundlichen Grüßen


Toni Mörger Marit von Ahlefeld