Lindbergh-Museum in Düsseldorf?
05. Okt 2010

Laut Presseberichten besteht die ernst zu nehmende Möglichkeit, die Sammlung des international bekannten Fotografen Peter Lindbergh nach Düsseldorf zu holen.

Die Ratsgrünen wollen diese Ideen aufgreifen und fordern von der Verwaltung, dazu im Kulturausschuss am kommenden Donnerstag Stellung zu nehmen.

Die stellvertretende Ausschussvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Marit von Ahlefeld erklärte dazu heute (05.10.2010): „Die Möglichkeit, einen Künstler wie den Fotografen Peter Lindbergh mit der Stadt Düsseldorf zu verbinden, ist eine echte Jahrhundertchance. Wenn der Kö-Bogen als Standort in Frage kommt, sollte die Verwaltung kurzfristig tätig werden und ein Gesamtkonzept für die Arbeiten von Lindberg entwickeln.“ Hier könne ein innovativer Ansatz verfolgt werden, der Kunst und Mode mit Wirtschaft und Tourismus perfekt verbinden würde.

Ahlefeld verwies darauf, dass die Beschäftigung mit der Lindbergh-Sammlung auch eine Diskussion über ein Fotografie-Museum von internationalem Ruf in Düsseldorf anstoßen könnte. „Vielleicht ist dies die Initialzündung, um Düsseldorf als Stadt der Fotografie stärker als bisher öffentlich wahrnehmbar zu machen. Bernd und Hilla Becher, Thomas Ruff, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth und andere stehen für das enorme Potenzial, das Düsseldorf hier vorweisen kann“, erklärte Ahlefeld abschließend.