Opern-Ehe mit Duisburg gefährdet? - GRÜNE wollen gemeinsame Beratungen in beiden Städten
09. Mär 2012

Die Rheinische Post berichtete heute (09.03.2012), dass die Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg gefährdet sei. Ratsfrau Clara Deilmann erklärte dazu: „Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den KulturpolitikerInnen der Duisburger Ratsfraktion über die Düsseldorfer und Duisburger Kooperation der Oper am Rhein und deren finanziellen Begebenheiten ausgetauscht. Ein weiteres Treffen gestern in Duisburg hat den Abstimmungsbedarf beider Städte noch einmal deutlich gemacht.“

Deilmann führte weiter aus, dass der Kreisverband der Duisburger GRÜNEN sich ebenfalls bereits im letzten Jahr auf einer Mitgliederversammlung mit der Oper am Rhein beschäftigt und Kürzungen in diesem Umfang abgelehnt habe. Es sei festgestellt worden, dass eine Kürzungsvorstellung des Etats der Oper im Rahmen von 2,5 Mio. wegen vielfältiger langfristiger Verpflichtungen der Stadt, gerade im Personalbereich, nicht zu erfüllen sei.

Deilmann: „Eine solch starke Reduzierung der Mittel müsste zu einer beinahe vollständigen Aufgabe der Oper, des Schauspiels und der Philharmonie in Duisburg führen. Dies hätte dann auch weitreichende Auswirkungen auf den Düsseldorfer Opernbetrieb. Deshalb müssen weitere Zuschussreduzierungen Duisburgs mit der Düsseldorfer Politik gemeinsam beraten werden.“

Beim gestrigen Treffen der GRÜNEN KulturpolitikerInnen aus Düsseldorf und Duisburg wurde angeregt, weitere Synergieeffekte zwischen den beiden Theaterverwaltungen zu prüfen, um zu einer Kostenreduzierung für den Duisburger Betrieb zu kommen. „Wir werden hier in Düsseldorf das Thema für den nächsten Kulturausschuss vorbereiten“, so Deilmann abschließend.