Genug ist genug – Schluss mit CDU-Hinterzimmerpolitik. GRÜNE: Oper muss in Öffentlicher Sitzung verhandelt werden
19. Mär 2013

Das Ringen und Verhandeln um die Zukunft der synergiereichen und einzigartigen Opernehe zwischen den Häusern in Duisburg und Düsseldorf hat nun offensichtlich ein Ende gefunden. Ob’s ein gutes Ende ist, sowohl für beide Städte als auch für die Menschen, die dort arbeiten und die es betrifft, darf noch niemand wissen.

Denn nach dem nicht-öffentlichen Aufsichtsrat in der letzten Woche, bei dem die Ergebnisse sowie Handlungsrahmen des von der Stadtspitze initiierten actori-Gutachten beschlossen wurden, folgt am morgigen MI, 20.03.2013, eine ebenfalls nicht-öffentliche Sondersitzung des Kulturausschuss, in der wiederum die Resultate des Gutachtens vorgestellt werden und die Umsetzung der daraus abgeleiteten Maßnahmen beschlossen werden sollen.

„So geht es nicht. Wir wollen, dass über die Zukunft der Oper am Rhein mit öffentlicher Beteiligung entschieden wird“, erklärt Marit von Ahlefeld, stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses.

Sie ergänzt: „Zum einen geht hier es um öffentliche Steuergelder und um die Arbeitsplätze von 540 Menschen. Zum anderen halten wir das nunmehr zweite Gutachten für absolut überflüssig, denn die momentan aktuellen Maßnahmen wären sicherlich aus der ersten – und eigenen – Untersuchung der Oper abzuleiten gewesen. Auf den Kosten, die actori jetzt erneut aufruft, bleibt die Oper auch noch sitzen. Wir haben gestern (18.03.2013) Kulturdezernent Lohe bereits darüber informiert, dass wir dieses inakzeptable, widersinnig teure Vorgehen ablehnen und darüber hinaus eine sinnvolle Einbindung der Betroffenen und der Öffentlichkeit verlangen – Düsseldorf braucht statt repressiver Kulturpolitik mehr Dialog, mehr Transparenz und mehr Teilhabe.“