GRÜNE wollen Bundesanteil am Duisburger Hafen kaufen
14. Jan 2011

Czerwinski: Erfolgreiche Hafenpolitik muss breit aufgestellt sein

Laut Presseberichten will der Bund seinen 33-Prozent-Anteil am Duisburger Hafen verkaufen. Die Häfen Amsterdam und Rotterdam haben bereits Interesse angemeldet. Experten schätzen den Wert auf ca. 50 Mio.Euro. Hierzu erklärt der verkehrs- und planungspolitische Sprecher der GRÜNEN im Düsseldorfer Rat Norbert Czerwinski heute (14.01.2011):

"Die Neuss-Düsseldorfer Häfen sollten einen Anteilserwerb in Duisburg ernsthaft prüfen. Die Binnenschifffahrt ist ein zentrales logistisches Rückgrat der Wirtschaft in Düsseldorf und Neuss." Die Fusion der Häfen von Düsseldorf und Neuss sei eine Erfolgsgeschichte und die Integration des Krefelder Hafens laufe gut an. Die Wirtschaft des Rheinlandes brauche eine breit aufgestellte und gut vernetzte Hafengesellschaft.

Zustimmung erntete Czerwinski bereits von den Neusser GRÜNEN. Diestellvertretende Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecherin Ingeborg Arndt wies darauf hin, dass die Neuss-Düsseldorfer Häfen  bereits den drittgrößten Hafen Deutschlands betrieben.

"Mit dem Anteilsverkauf des Bundes öffnet sich eine einmalige Chance für eine Kooperation. So kann erfolgreich eine Strategie zur umweltfreundlichen Bewältigung der riesigen Güterströme erarbeitet werden. Der Duisburger Hafen gehört zum Rheinland", fordert sie abschließend.