Anfrage zu Suchtprävention – insbesondere für Kinder und Jugendliche
12. Okt 2011

An
Herrn Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales

Sehr geehrter Herr Janetzki,

nachdem die Mehrheitsfraktionen im letzten Jahr nicht bereit waren, für einen Baustein städtischer Präventionsarbeit - das Projekt „Zukunft ohne Sucht“ - die nötigen Mittel bereitzustellen, möchten wir die Frage der Suchtprävention heute noch einmal in den Focus nehmen. Deshalb bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 12.10.2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung nach Beendigung des Projekts „Zukunft ohne Sucht“ über die nachhaltige Wirkung der im Rahmen des Projekts durchgeführten Einzelmaßnahmen?

2. Inwieweit konnten die positiven Ansätze in einem oder mehreren Stadtteilen - u. U. auch ohne unmittelbare Beteiligung der Gesundheitsverwaltung – trotz Ablehnung der beantragten zusätzlichen Haushaltsmittel fortgeführt werden?

3. Welche anderen neuen Maßnahmen zur Suchtprävention, speziell für Kinder und Jugendliche, sind eventuell angestoßen oder durchgeführt worden bzw. für die nähere Zukunft geplant, dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse der durchgeführten Befragung zum Risikoverhalten von Kindern und Jugendlichen?

Sachdarstellung:
In der September-Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales hat unsere Fraktion im Zusammenhang mit der Diskussion um den „Trinkerraum“ u. a. deutlich gemacht, dass wir im Suchtbereich den Focus auf das Thema der Prävention legen. Prävention ist nicht nur aus humanitärer Sicht der richtige Weg, auch der Bedarf für sogenannte „nachsorgende“ Hilfen für Suchtkranke kann durch frühzeitige Präventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche reduziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ott    Christoph Gormanns      Antonia Frey

Antworten der Verwaltung