Anfrage zur Gesundheitsförderung in Düsseldorf
03. Nov 2009

Im Ausschuss für Gesundheit uns Soziales am 18. November 2009 fragen wir nach, wie es um Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen oder -projekte in Düsseldorf bestellt ist: Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
hier:  Gesundheitsförderung in Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Janetzki,

neben dem Gesundheitsschutz und der Gesundheitshilfe ist die Gesundheitsförde-rung eine der Aufgaben des Gesundheitsamtes. Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Sie,  folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 18.11. 2009 zu nehmen:

  1. Welche Projekte der Gesundheitsförderung und der Prävention*  werden von Amt 53 – ggfls. in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern – derzeit durchgeführt bzw. sind für 2010 geplant?
  2. Wie viele MitarbeiterInnen sind konkret mit diesen Projekten und ggfls. weite-ren (welchen?) Aufgaben der Gesundheitsförderung und der Prävention* be-traut?
  3. Gibt es originäre Aufgabenfelder im Bereich der Gesundheitsförderung und der Prävention*, die derzeit nicht in gewünschtem Maße bearbeitet/ausgefüllt werden können, und falls ja: Welche?

*bitte jeweils unterscheiden nach Gesundheitsförderung und Prävention

Sachdarstellung:
Die Stadt Düsseldorf ist - besonders für Kinder und Jugendliche - im Bereich der Ge-sundheitsförderung / Prävention sehr aktiv, beispielsweise mit dem Projekt „Zukunft für Kinder“, den Schuleingangsuntersuchungen, dem Sport-Check, Befragungen von Kindern und Jugendlichen u.a..
Alle städtischen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung / Prävention sollten laufend evaluiert und Qualitätsstandards und Modelle guter Praxis sollten von fachlicher Sei-te aus entwickelt werden. Ein einheitliches Dokumentationssystem von Maßnahmen der Gesundheitsförderung wäre hilfreich. Die Vernetzung der Akteure und wirksame Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Aufgaben des Gesundheitsamtes.
Es bestehen also große Ansprüche an die Arbeit des Gesundheitsamtes im Aufga-benfeld der Gesundheitsförderung/Prävention.
Hierfür sind bestimmte Rahmenbedingungen, beispielsweise eine ausreichende per-sonelle Ausstattung, Voraussetzung.
Wir möchten mit unserer Anfrage diese wichtige Aufgabe des Gesundheitsamtes in den Focus nehmen und geklärt wissen, inwieweit die Voraussetzungen zur Erfüllung gegeben sind bzw. welche Maßnahmen erforderlich wären, um die Gesundheitsför-derung in unserer Kommune zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Gormanns        Susanne Ott            Antonia Frey