Anfrage zu: Gesundheitsamt - Informationen zur "Gefährdung durch Silikonimplantate"
21. Mär 2012

Herrn
Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales

Sehr geehrter Herr Janetzki,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 21. März 2012 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Anlaufstelle bietet das Düsseldorfer Gesundheitsamt, an die sich Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte über den aktuellen Sachstand der Gefährdung durch Implantate (welche Hersteller, in welchen Städten und/oder Kliniken wurden sie verwendet etc.) wenden können?

2. Welche Art der Information und Hilfestellung wird angeboten (Weitergabe von Telefonnummern, Internetadressen, Informationsbroschüren z. B.)?

3. Welche Schritte hat das Gesundheitsamt unternommen, um betroffene Patientinnen und Patienten seinerseits über die mögliche Gefährdung durch Implantate in Kenntnis zu setzen, nachdem das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Anfang des Jahres die Entfernung von Implantaten bestimmter Hersteller empfahl?

Sachdarstellung:
Das Düsseldorfer Gesundheitsamt präsentiert sich mit einem neuen und erweiterten Internetauftritt. Leider wurde die Chance nicht genutzt, einen seit einiger Zeit und immer noch aktuellen gesundheitspolitischen Aspekt in den Webauftritt mit aufzunehmen: die Gefährdung durch fehlerhafte Silikonimplantate.

Bereits am 20. Januar 2012 (siehe Anlage) schrieben wir Herrn Abrahams und Herrn Dr. Göbels einen Brief zu diesem Thema. Neben dem Vorschlag, eine Hotline einzurichten, empfahlen wir, eine Übersicht mit Kontaktdaten derjenigen Düsseldorfer Kliniken im Internet zu veröffentlichen, die fachkundige Hilfe und Auskunft anbieten.

Leider erhielten wir auf unser Anschreiben keine Reaktion und die Anregung wurde nicht aufgegriffen. Dabei böte die Rubrik A - Z eine gute Möglichkeit, den Betroffenen schnell und übersichtlich die notwendigen Adressen zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Antonia Frey                Susanne Ott                Christoph Gormanns

Anlage: Brief vom 20.01.2012


Antworten der Verwaltung