Anfrage zu: Runder Tisch Prostitution Nordrhein-Westfalen
01. Mär 2011

Frau
Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 01. März 2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Informationen liegen der Verwaltung über die verschiedenen Erscheinungsformen der Prostitution in Düsseldorf vor?

2. Wie viele legale Bordellbetriebe und selbständig arbeitende Prostituierte sind beim Ordnungsamt registriert?

3. Gab oder gibt es seitens der Verwaltung Überlegungen, sich am Runden Tisch Prostitution NRW zu beteiligen und wenn nein, aus welchen Gründen?

Sachdarstellung:
Am 27.01.2011 hat Emanzipationsministerin Barbara Steffens die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur ersten Sitzung des Runden Tisches Prostitution Nordrhein-Westfalen begrüßt.

Dieser Tisch versteht sich als Forum, in dem die Probleme im Zusammenhang mit der Prostitution benannt und vorbehaltlos erörtert werden können. Er will Wege finden, um das Selbstbestimmungsrecht und die Sicherheit von Sexarbeiterinnen nachhaltig zu verbessern.

Schwerpunkt der nächsten, für März geplanten Sitzung soll eine Bestandsaufnahme der Bedingungen sein, unter denen Prostituierte in Nordrhein-Westfalen arbeiten. Die Diskussionen um den Straßenstrich in der Charlottenstraße zeigen die Vielschichtigkeit der Problematik auf.

In diesem Zusammenhang ist ein Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen, der über den Runden Tisch organisiert werden könnte, ein wichtiger Schritt.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Hebeler

Antworten der Verwaltung
Bericht der Landesregierung zum Prostitutionsgesetz