Anfrage zu: Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
05. Jul 2011

An
Frau
Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 5. Juli 2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie viele kleine und mittelständische Düsseldorfer Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden betrieblich unterstützte Kinderbetreuung an?

2. Werden kleine und mittelständische Unternehmen über die Verlängerung der Antragstellung für das Förderprogramm „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ des Bundesfamilienministeriums gezielt informiert?

3. Beabsichtigt die Stadt Düsseldorf, interessierte kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einrichtung betrieblich unterstützter Kinderbetreuung zu unterstützen?

4. (Ergänzende Frage im Ausschuss): Wie werden Betriebe über das Unterstützungsangebot bezüglich der Einrichtung vn Kinderbetreuungsplätzen informiert?

Sachdarstellung:

In Düsseldorf wird seitens großer Konzerne bereits betrieblich unterstützte Kinderbetreuung angeboten, der größere Teil der Erwerbstätigen arbeitet jedoch in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Dort besteht großer Bedarf für Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren.

Hier setzt das Förderprogramm „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ des Bundesfamilienministeriums an, das die Frist für die Antragstellung bis Ende 2011 verlängert hat. Das Förderprogramm hat ausdrücklich kleine und mittelständische Unternehmen im Blick, die sich z. B. zusammen schließen können, um eine betrieblich unterstützte Kinderbetreuung im Verbund zu initiieren.

Um alle Möglichkeiten für eine flächendeckende Betreuung für Kinder unter drei Jahren in der Stadt Düsseldorf wahrzunehmen, sollten kleine und mittelständische Unternehmen seitens der Stadt gezielt informiert, unterstützt und gefördert werden, z. B. bei der Beantragung der Anschubfinanzierung und weiterer Finanzierungsmöglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Hebeler        Birgit Müller        Karin Trepke

Antworten der Verwaltung

Ergänzende Antwort der Verwaltung