Schlussfolgerungen aus dem Programm "Soziale Stadt"
26. Aug 2009

Im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung fragen wir nach Schlussfolgerungen und Handlaungsoptionen, die die Verwaltung möglicherweise aus dem Programm "Soziale Stadt" zieht: Anfrage zur Sitzung des Ausschusses am 9. September 2009
hier: Schlussfolgerungen aus dem Programm soziale Stadt


Sehr geehrter Herr Fils,

die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tages-ordnung der Sitzung am 9. September 2009 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. In wie weit wurde die im Handlungskonzept des Programms „Soziale Stadt (Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf) Flingern/Oberbilk“ skizzierte Organisationsprinzipien des Erneuerungsprozesses umgesetzt?
  2. Welche Erfahrungen hat die Verwaltung gemacht und wie bewertet sie diese?
  3. Welche Schlussfolgerungen zieht die Verwaltung diesbezüglich für die Entwick-lung und Stärkung von Quartieren, die sich unterdurchschnittlich entwickeln und mit ähnlichen Problemlagen wie Quartiere des Programms „Soziale Stadt“ kon-frontiert sind?

Sachdarstellung:
Im Programm „Soziale Stadt/Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf Flingern/ Oberbilk“ wurde angestrebt, nicht nur einzelne fachpolitische Ziele in den Stadtteilen zu erreichen, sondern auch neue Arbeitsstrukturen innerhalb der Verwaltung zu ent-wickeln. Im Handlungskonzept heißt es: „Die ‚klassischen’ Arbeitsstrukturen der Ver-waltung mit ihren fachspezifischen Zuständigkeiten werden den Anforderungen nicht gerecht. Vielmehr muss das Verwaltungshandeln integriert und nach Maßgabe der Projektentwicklung auf den Stadtteil orientiert werden. (…) Die Organisationsprinzipien sind auf Flexibilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Unterhalb der Ebene der kontinuierlichen Gesamtsteuerung wird sich innerhalb der Verwaltung eine dezentrale Verantwortlichkeit herausbilden, die sich am fachlichen Bezug zu den Projekten orientiert.“

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Czerwinski