Haushaltsantrag mit SPD und FDP zu: Zukunft der Bergischen Kaserne gemeinsam gestalten
12. Nov 2014

Ratsherr   
Dr. Alexander Fils   
Vorsitzender der Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung   

Sehr geehrter Herr Dr. Fils,

die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP bitten Sie, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung am 12. November 2014 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:

Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beauftragt die Verwaltung, die Planungsprozesse für die Bergische Kaserne vorzubereiten und für die anstehende Bauleitplanung ein Konzept mit frühzeitiger und umfassender Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln, dass sich beispielsweise am Charette-Verfahren orientiert.

Dabei sollen Bürgerinnen und Bürger bereits bei der Erstellung des Auslobungstextes bzw. Planungszielsetzung interdisziplinäre beteiligt werden.

Die notwendigen Mittel zur Vorbereitung und Konzeptentwicklung durch eine Planungs- und Beteiligungsbüro werden in den Haushaltsplan 2015 eingestellt.


Sachdarstellung
Die Überplanung der Bergischen Kaserne bietet eine große Chance für innovative Stadtplanung mit umfangreicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Es ist wichtig, die Vorbereitung zeitnah zu starten, auch um eine ernsthafte und frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen.

Das Charette-Verfahren bietet gerade bei der Gestaltung neuer Siedlungen bzw. Siedlungsbereiche die Möglichkeit, sich in einer frühen Planungsphase an der Planung zu beteiligen und einen zu erstellenden Masterplan mitzugestalten. Den Umfang, die Schritte (insb. die Anzahl und Art der Veranstaltungen und Workshops) sollten bei diesem oder ähnlichen Verfahren auf die konkreten Anforderungen und auf die Rahmenbedingungen der Bergischen Kaserne abgestimmt werden.

Ziel sollte es sein durch eine Bevölkerungsgruppen orientierte Methodik und Kommunikation die Teilhabe vieler Bürgerinnen und Bürger aktiv einzufordern und durch Teilhabe die Chancengleichheit zu fördern.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Raub         Astrid Wiesendorf        Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann