Anfrage zu: Baumpatenschaften
30. Aug 2010

Ratsherr
Rüdiger Gutt
Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen

Sehr geehrter Herr Gutt,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 30. August 2010 zu nehmen und durch die Verwal-tung beantworten zu lassen:

1. Gibt es im Gartenamt ein aktuelles Register der Personen, die Patenschaften über Straßenbäume übernommen haben?

2. Wenn ja, wie werden die Baumstandorte, die von Paten gepflegt werden, an die Personen, die die öffentliche Pflege des Straßenbegleitgrüns ausführen, kommuniziert?

3. Wie können diese Informationen so verbessert werden, dass Anpflanzungen der Paten nicht von Pflegetrupps abgemäht werden, auch dann nicht, wenn die Paten ein Wildpflanzenkonzept für ihre Baumscheibe haben?

Sachdarstellung:
Die Baumpatenschaften sollen in erster Linie dazu dienen, den Baumstandort zu verbessern. Dafür ist es am wichtigsten, dass der Boden durchlässig gehalten wird und gleichzeitig das Speichervermögen für Feuchtigkeit durch Humusbildung erhöht wird. Zusätzlich kann durch Bepflanzung die Ästhetik, aber auch die Biodiversität auf diesen Minibiotopen gefördert werden und das Abstellen von Gegenständen und die Verwendung als Hundeklo verhindert werden. Die Gestaltung sollte dann der Kreativität der Paten überlassen werden.

Es sollte ihnen nicht durch ständiges Mähen der Spaß verdorben werden, und auch ein gewisses Maß an Wildwuchs auf Baumscheiben zugelassen werden.

Vielleicht könnte eine einheitliche Kennzeichnung der entsprechenden Baumscheiben die Erkennung für Pflegetrupps erleichtern.

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Landau

Anworten der Verwaltung