Anfrage zu: Grundwassergefährdung und Gebäudeschäden durch den 2. Bauabschnitt Kö-Bogen
05. Mai 2011

An
Ratsfrau
Iris Bellstedt
Vorsitzende des Ausschusses für Umweltschutz

Sehr geehrte Frau Bellstedt,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 05. Mai 2011 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Mit welchen Schäden ist zu rechnen, wenn es zu dem in der Vorlage beschriebenen Szenario einer Verlagerung vorhandener Grundwasserverunreinigungen kommt?

2. Mit welchen Gebäudeschäden ist zu rechnen, wenn es zu den in der Vorlage beschriebenen instabilen Bodenverhältnissen kommt (zum Beispiel Dreischeibenhaus, Johanneskirche und Peek & Cloppenburg)?

3. Wer muss Schadenersatz leisten, wenn es zu Schäden an Gebäuden kommt?

Sachdarstellung:
Laut der Anlage Teil B – Umweltbericht – zum Bebauungsplanentwurf Kö-Bogen 2. Bauabschnitt (Vorlage Nr. 61/39/2011) hat das Bauprojekt erhebliche Veränderungen beim Grundwasserhaushalt zur Folge. „Die Wirksamkeit laufender Sanierungsmaßnahmen [wird] reduziert“, die „bestehende bzw. zukünftige Grundwasserbenutzung erschwert“ (Seite 24, 2. Absatz).

Gleichzeitig kann es zu „instabilen Bodenverhältnissen [kommen], die Schäden an Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen verursachen können“.

Diese konkreten Hinweise werfen Fragen hinsichtlich einer Belastung von Grundwasser und einer Gefährdung von Gebäuden und deren Folgen auf.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Cardeneo    Christoph Gormanns

Antworten der Verwaltung