Anfrage zu den Wäremekosten in Düsseldorfer Mietwohnungen
21. Aug 2008

Die steigenden Energiekosten in den Haushalten sind schon seit längerem Thema in der öffentlichen Debatte. In einer Anfrage Im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung am 1. September 2008 wollen wir zu den Belastungen der Privathaushalte durch steigende Energiepreise näheres wissen: Anfrage zur Sitzung des Ausschusses am 1. September 2008
hier: Wärmekosten Düsseldorfer Miethaushalte

Sehr geehrter Herr Witzke,

die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 1. September 2008 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Wie haben sich die Aufwendungen der Miethaushalte für Energie insbesondere für Wärme in den letzten 10 Jahren im Verhältnis zur Wohnungsmiete in Düsseldorf entwickelt?
  2. Sind hiervon bestimmte Gebäudetypen, Eigentums- und Haushaltsstrukturen oder Stadtteile besonders negativ betroffen, und welche Maßnahmen gedenkt die Stadt zu ergreifen, um soziale Härten zu mildern?
  3. Wie viele Gebäude (mit wie vielen Wohnungen) die vor Inkrafttreten der 1. Wärmeschutzverordnung errichtet wurden sind nach Erkenntnissen der Stadtverwaltung vollständig oder teilweise energetisch saniert und welche Sanierungsrate für energetische Gebäudesanierungen im Verhältnis zum Gebäudebestand in der Stadt ergibt sich hieraus?

Sachdarstellung:
Die steigenden Energiekosten sind für viele Haushalte – insbesondere einkommensschwache Haushalte - eine ernsthafte Belastung. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen und mit finanziellen Transfers zur Deckung der Heizkosten an die Betroffenen nicht ernsthaft lösbar. Notwendig ist eine umfassende energetische Sanierung des Düsseldorfer Wohnungsbestandes, um die Wärmekosten der Haushalte dauerhaft zu senken.
Mit freundlichen Grüßen

Antonia Frey                        Jens Petring