Anfrage mit SPD, FDP zu: Elektrotankstellen im Wohnungsneubau und -bestand
02. Mai 2016

An
Ratsfrau Antonia Frey
Vorsitzende des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung

Sehr geehrte Frau Frey,

die Fraktionen von FDP, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten Sie, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung am 02. Mai 2016 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:

Anfrage:

1. Ist der Verwaltung bekannt, wie viele Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge es bereits im Bestand gibt?

2. Wie viele Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge sind nach Kenntnis der Verwaltung im Neubau geplant?

3. Weist die Verwaltung beim Neubau von Wohnungen auf die Möglichkeiten zur Errichtung von Ladeeinrichtungen und mögliche Förderungen hin?

Begründung:
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, durch mehr Elektromobilität die Luftqualität zu verbessern und die Schadstoffemissionen zu verringern. Insbesondere Privathaushalte sind derzeit bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen noch zurückhaltend. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern, insbesondere durch Reichweitensteigerungen durch verbesserte Energieeffizienz und höhere Batteriekapazitäten.

Voraussetzung für eine intensivere Nutzung im Privatbereich ist jedoch - durch die langen Ladezeiten - eine gute Versorgung mit Stromtankstellen insbesondere im Wohnumfeld (z.B. Tiefgarage). Es ist daher wünschenswert, dass Investoren im Wohnungsbau dies bereits jetzt aufgreifen und damit die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit ihrer Immobilien erhöhen.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Matheisen           Matthias Herz           Harald Schwenk