Anfrage zu: Städtisches Inventar: zweites Leben für Möbel und Geräte?
27. Mär 2012

Herrn
Andreas Hartnigk
Vorsitzender des Bauausschusses

Sehr geehrter Herr Hartnigk,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 27. März 2012 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie wird städtisches Inventar – z. B. Möbel, Elektrogeräte, Werkzeuge – nachdem es von den Nutzer/innen aussortiert bzw. ersetzt wurde derzeit verwertet?

2. Besteht die Möglichkeit, städtisches Inventar durch eine Zusammenarbeit mit karitativen Einrichtungen (Caritas, Cash & Raus, Jugendberufshilfe, Renatec GmbH, SHD Selbsthilfe) einer weitere Nutzung zuzuführen?

Sachdarstellung:
Die Landeshauptstadt Düsseldorf informiert interessierte Bürger/innen auf ihren Internetseiten mit der Überschrift „Zu schade für den Müll“ über Möglichkeiten, gut erhaltene Möbel, Elektrogeräte, Kleidung, Werk- und Spielzeuge oder sonstigen Hausrat sinnvoll weiterzugeben (www.duesseldorf.de/umweltamt/abfall/zuschademuell.shtml).

Neben Tipps zu verschiedenen Anzeigenblättern, Online-Anzeigenbörsen und Tauschringen wird dabei insbesondere auf karitative Organisationen hingewiesen, die die Sachen in erster Linie gegen geringes Entgelt an bedürftige Bürger abgegeben. Mit Blick auf die großen Bestände an Büromöbeln, Elektrogeräten etc. in den städtischen Einrichtungen, stellt sich die Frage, wie die Stadt selbst gebrauchtes Inventar verwertet.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Gormanns        Thomas Eggeling        Björn Syffus

Antworten der Verwaltung