Antrag zu: Berücksichtigung der Migrantinnen und Migranten im STEK 2025+
02. Apr 2014

An
Ratsherrn Pavle Madzirov
Vorsitzender des Integrationsausschusses

Sehr geehrter Herr Madzirov,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung zu nehmen und abstimmen zu lassen. 

Beschluss:
Der Integrationsausschuss empfiehlt dem Rat, die Fortschreibung und Umsetzung des gesamtstädtischen Integrationskonzeptes als neues Ziel in das STEK 2025+ aufzunehmen.

Der Integrationsausschuss beschließt, spiegelbildlich das Thema "Stadtentwicklung" in die Fortschreibung des gesamtstädtischen Integrationskonzeptes aufzunehmen.

Sachdarstellung:
Im Stadtentwicklungskonzept 2025+ wird die Zielgruppe Migrantinnen und Migranten nicht ausreichend beachtet. Eine Stadt, die vielfältig und tolerant ist, muss Migrantinnen und Migranten auch in ihren Zielen und Projekten berücksichtigen. Zurzeit wird im STEK 2025+ nur die Maßnahme „Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Jugendhilfe und Schule“ erwähnt.

So sollen die Belange der Kinder, Jugendlichen und Eltern mit Migrationshintergrund in den genannten Bereichen berücksichtigt werden. Dies ist zu begrüßen, reicht aber bei weitem für ein Stadtentwicklungskonzept nicht aus.

Die GRÜNE Ratsfraktion fordert aus diesem Grund, dass die Fortschreibung des Integrationskonzepts als neues Ziel im STEK 2025+ mit aufgenommen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Hebeler                Dietmar Wolf