Anfrage zu: Kosten Betreuungsplätze für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
07. Mai 2013

An
Frau Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Sehr geehrte Frau Ursula Holtmann-Schnieder,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 7. Mai 2013 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Auf welche Höhe belaufen sich die monatlichen Kosten seitens der Stadt für die Betreuung eines Kindes unter Drei in einer Kindertagesstätte und auf welche Höhe belaufen sich die monatlichen Kosten für die Betreuung in einer Kindertagespflege bzw. Großtagespflege (gesondert bitte die integrativen Plätze aufführen)?

2. Auf welche Höhe belaufen sich die monatlichen Kosten seitens der Stadt für die Betreuung eines Kindes über Drei in einer Kindertagesstätte und auf welche Höhe belaufen sich die monatlichen Kosten für die Betreuung in einer Kindertagespflege bzw. Großtagespflege (gesondert bitte die integrativen Plätze aufführen)?

3. Welche Bereitstellung investiver Mittel für den Neu- und Umbau städtischer Einrichtungen sowie der Zuschüsse an Freie Träger für diesen Zweck plant die Verwaltung für das Haushaltsjahr 2014 sowie für die mittelfristige Finanzplanung vor dem Hintergrund der derzeitigen Bedarfsprognostik der Verwaltung zu Betreuungsplätzen im Rechtsanspruchsbereich U3 und Ü3 (Darstellung bitte tabellarisch haushaltsjährlich sowie titelscharf)?

Sachdarstellung:
Der Ausbau der Kinderbetreuung in Düsseldorf hat – nicht zuletzt durch die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für unter dreijährige Kinder ab dem 01.08.2013 – einen beeindruckenden Aufschwung verzeichnen können.

Gleichwohl muss nach allen vorliegenden Informationen davon ausgegangen werden, dass der Bedarf zum 01.08.2013 noch nicht gedeckt werden kann, so dass auch in den folgenden Jahren die Ausbauanstrengungen fortzusetzen sind.

Dieses Erfordernis wird auch gesehen, weil sich abzeichnet, dass die Kindertagespflege und auch die Spielgruppen für zahlreiche Eltern – trotz der Qualifizierungsbemühungen für diese Angebotsformen – keinen adäquaten Ersatz für einen Platz in einer Kindertageseinrichtung darstellen.

Für die Haushaltsplanung ist es daher von Bedeutung zu erfahren – unter Bezugnahme auf den erreichten Bedarfsdeckungsgrad – in welcher Höhe kommunale Mittel investiver und konsumtiver Art kurz- und mittelfristig zusätzlich bereitzustellen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Petring        Angela Hebeler

Antworten der Verwaltung