Anfrage zu: Chancengleichheit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
25. Jun 2013

An
Frau Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Sehr geehrte Frau Ursula Holtmann-Schnieder,

laut der Düsseldorfer Kinder- und Jugendförderung Planungszeitraum 2010 - 2014 ist das "Engagement für Chancengleichheit von Jungen und Mädchen" ein wichtiges Thema der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen.

In diesem Zusammenhang bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 25. Juni 2013 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie schlägt sich das "Engagement für Chancengleichheit von Jungen und Mädchen" in den Angeboten der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in städtischer und in freier Trägerschaft nieder?

2. Wie viele Kinder und Jugendliche besuchten die Angebote der Jugendfreizeiteinrichtungen und der Offenen Türen in den letzten drei Jahren (Aufschlüsselung nach Geschlecht)?

Sachdarstellung:
Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in städtischer und in freier Trägerschaft haben die Möglichkeit, dem Thema "Chancengleichheit von Jungen und Mädchen" besondere Aufmerksamkeit zu widmen und hier einen Schwerpunkt bei ihren Angeboten zu setzen.

Die Angebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen den Bedürfnissen beider Geschlechter entsprechen (Prinzips des Gendermainstreaming), deshalb sollte die Umsetzung für Chancengleichheit von Jungen und Mädchen bereits in Planungen und Konzeptionen berücksichtigt werden und sich sowohl in den Rahmenbedingungen als auch in den Angeboten widerspiegeln.

Durch ein passendes Umfeld und ein vielfältiges Angebot, das sowohl den Interessen der Mädchen als auch den Interessen der Jungen entspricht, wird eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung attraktiv für alle Kinder und Jugendlichen im Stadtteil.

Um die vorhandenen Angebote bezüglich ihrer Annahme auswerten zu können, ist eine Erfassung der BesucherInnenströme unerlässlich.

Weitere Begründungen erfolgen gegebenenfalls mündlich.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Petring    Angela Hebeler

Antworten der Verwaltung