Anfrage zu: Verwaltungsaufwand für die technische Umsetzung des neuen Betreuungsgeldes
10. Sep 2013

An
Frau Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Sehr geehrte Frau Ursula Holtmann-Schnieder,

zum 1. August 2013 tritt nicht allein der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab  einem Jahr in Kraft, es erfolgt auch die Einführung des Betreuungsgeldes.

In diesem Zusammenhang bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ausschusssitzung am 10. September 2013 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Mit welchen monatlichen Antragszahlen rechnet die Verwaltung für die Stadt Düsseldorf bzw. wie viele Anträge lagen der Stadt im ersten Monat nach Einführung des Betreuungsgeldes (August 2013) vor?

2. Welche Maßnahmen sind voraussichtlich notwendig bezüglich
a) zusätzlicher Personalstellen?
b) Schulungsmaßnahmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

3. Mit welchen Sach- und Personalkostenkosten für den Verwaltungsaufwand wird gerechnet?

Sachdarstellung
Da das Betreuungsgeld im Rahmen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes geregelt ist, soll das Verwaltungsverfahren zum Betreuungsgeld analog zum Elterngeld ablaufen.

Dies bedeutet für die Elterngeldstellen in Düsseldorf einen erhöhten Arbeitsaufwand durch die Antragsstellungen auf Betreuungsgeld und damit verbunden zusätzliche Personal- und Sachkosten.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Petring        Angela Hebeler

Antworten der Verwaltung