Anfrage zu: Erstaufnahmestelle Ludwig-Beck-Straße 11 für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge –Deutschunterricht und Unterbringung
12. Apr 2016

An
Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,

im Jugendhilfeausschuss am 08.03.2016 wurde unter dem Tagesordnungspunkt 4.1 der aktuelle Sachstand zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Düsseldorf berichtet, inklusive Informationen zur neuen Erstaufnahmestelle Ludwig-Beck-Straße 11.

Im Nachgang dazu bittet Sie die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 12. April 2016 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. In der Ludwig-Beck-Straße 11 wird montags, mittwochs und donnerstags Deutschunterricht angeboten – durch welche externen Lehrkräfte wird dieser in welchen Gruppen unterrichtet?

2. Welche der in Aussicht gestellten zusätzlichen Plätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge konnten seit der letzten Sitzung realisiert werden, bzw. wie werden die fehlenden Plätze kompensiert?


Sachdarstellung
Bereits während ihres Aufenthalts in einer Erstaufnahmestelle sollten minderjährige Flüchtlinge kompetent begleitet werden, Zugang zu Bildung haben, Freizeit- und Integrationsangebote wahrnehmen können.

Eine weitere Aufgabe sollte die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Flüchtlinge sowie die Befähigung zu einer eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung sein.

Gerne würden wir mehr darüber erfahren, mit welchen Konzepten und Maßnahmen diese Ziele in der Düsseldorfer Erstaufnahmestelle Ludwig-Beck-Straße 11 erreicht werden.

Darüber hinaus war klar, dass die Einrichtung in der Ludwig-Beck-Straße nur die bereits in Düsseldorf lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge angemessener als bisher (Kinderhilfezentrum und Kinderspielhaus) unterbringen kann. Deshalb bitten wir um Information, wo aktuell neu ankommende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Paula Elsholz

Antworten der Verwaltung