Anfrage zu: Erkenntnisse der Kampagne „sehen & gesehen werden“
19. Jun 2013

An Ratsherrn
Martin Volkenrath
Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses

Sehr geehrter Herr Volkenrath,

Die Verkehrssicherheitskampagne „sehen & gesehen werden“ von Polizei, Verkehrswacht und Stadt Düsseldorf hat in den vergangenen Wochen mit den Themen Geisterradler*innen und Radwegeparker*innen die ersten inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt. Während die Kampagne hauptsächlich auf die Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer*innen zielt, können ihre Analysen und Ergebnisse möglicherweise auch für die Stadt hilfreich sein.

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 19. Juni 2013 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie Bewertet die Verwaltung die bisher erfolgten Aktionen der Kampagne „sehen & gesehen werden“ zu Geisterradler*innen und Falschparker*innen?

2. Wie wertet die Verwaltung die Aktionen aus, insbesondere mit Blick auf die identifizierten Schwerpunkte von derartigen Verkehrsverstößen?

3. Können sich aus derartigen Analysen Verbesserungen in der Radverkehrsführung beziehungsweise bei der Unterbindung von Falschparken ergeben?

Sachdarstellung
Geisterradler*innen und Falschparker*innen verhalten sich rücksichtslos und gefährden andere Verkehrsteilnehmer*innen. Daher ist der Ansatz der Verkehrssicherheitskampagne „sehen & gesehen werden“ richtig, die Fahrer*innen zu sensibilisieren und zu verwarnen.

Gleichzeitig bieten die Aktionen und die vorbereitenden Analysen auch Hinweise zu den konkreten Stellen Verkehrsnetz. Denn für die identifizierten Schwerpunkte der Verkehrsverstöße können die Gründe möglicherweise auch in der baulichen Gestaltung und/oder der Verkehrsführung vor Ort liegen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Czerwinski        Dietmar Wolf        Stephan Soll

Antworten der Verwaltung