Antrag mit SPD, FDP zu: Barrierefreier Ausbau des Bushaltesteller "Knuppertsbrück" (Westseite)
03. Jun 2015

An
Ratsherrn Martin Volkenrath
Vorsitzender der Ordnungs- und Verkehrsausschusses

Sehr geehrter Herr Volkenrath,

im Namen der Ratsfraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DlE GRÜNEN und FDP bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 3. Juni 2015 zu nehmen und abstimmen zu lassen:

Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, einen barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle ,,Knuppertsbrück" (Westseite) sowie die Errichtung einer Wartehalle zu prüfen. Die Prüfung soll auch die Auswirkungen auf den motorisierten lndividualverkehr in Betracht ziehen.

Sachdarstellung:
Vor über 30 Jahren wurde die Haltestelle,,Knuppertsbrück" (Westseite) in Form einer Busbucht gebaut. Die auf den motorisierten lndividualverkehr ausgerichtete straßenräumliche Gliederung verhinderte seinerzeit den Bau einer Wartehalle.

Dafür wurden einige Nachteile in Kauf genommen: Die Fahrgäste sind beim Warten den Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert. Außerdem entstehen durch das Ein-/Ausfahren des Busses in die Busbucht Fahrzeitverluste. Auch ein barrierefreier Ausbau der Haltestelle war nicht möglich, da die zu kurze Busbucht und die Abbiegeradien beim Ein-/Ausfahren verhindern, dass der Bus parallel an das Hochbord heranfahren kann. Die dadurch entstehende Lücke
zwischen Hochbord und Einstiegskante des Busses birgt für Menschen mit MobiIitätseinschränkungen sogar noch zusätzliche Gefahren.

Der Ausbau der Haltestelle mit einem parallel zur Fahrbahn gelegenen Hochbord würde Barrierefreiheit schaffen. Darüber hinaus könnte der Bus ohne Verzögerungen direkt am Fahrbahnrand anhalten und die Ein- und Ausstiegsvorgänge könnten schneller abgewickelt werden. Der gewonnene Raum könnte außerdem für den Bau einer vollwertigen Wartehalle genutzt werden, ohne den direkt angrenzenden Fußweg räumlich einzuengen.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Herz           Norbert Czerwinski           Manfred Neuenhaus


Antrag wurde beschlossen