Rheinbahn soll Streit mit Beschäftigten lösen
27. Aug 2009

Der Betriebsrat der Rheinbahn, genehmigt  keine Überstunden mehr. Grund ist die Weigerung der Geschäftsführung, Gespräche mit dem Betriebsrat über Überstunden und die Quote der Fremdvergabe zu führen: Rheinbahn-Geschäftsführung soll Gesprächsblockade beenden!

Zum Konflikt bei der Rheinbahn erklärt der verkehrspolitische Sprecher der grünen Ratsfraktion und Mitglied im Aufsichtsrat der Rheinbahn, Norbert Czerwinski:

"Wir fordern Dirk Biesenbach auf, endlich das Gesprächsangebot von ver.di zu akzeptieren und zu einer der Rheinbahn angepassten Lösung zu kommen. Die Fahrgäste wollen Qualität und keinen Streik und keinen Tarifkonflikt.

Wir brauchen in Düsseldorf einen zuverlässigen ÖPNV. Das geht nur mit den Beschäftigten und nicht gegen sie. Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren viel für den wirtschaftlichen Erfolg der Rheinbahn geleistet. Die Sorge des Betriebsrates um immer mehr Überstunden und gleichzeitig eine angekündigte Erhöhung der Fremdvergabequote auf 50% ist verständlich. Eine weitere Fremdvergabe von Fahrleistungen spaltet weiter die Belegschaft und bringt kaum wirtschaftliche Vorteile. Hohe Krankenstände und unzuverlässige – weil schlecht bezahlte – Fahrer sind ein hohes Risiko für die Dienstleistungsqualität der Rheinbahn.

Fahrgäste wollen einen klaren einheitlichen Standard an Kundenfreundlichkeit. Ein Zwei-Klassen-System mit billigen und noch billigeren Fahrern schadet dem Öffentlichen Verkehr und dem Betriebsklima. "

Bei Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Norbert Czerwinski, Tel.: 0173//9119979