Anfrage zu: Schuljahr 2012/13 – Anmeldungen und Aufnahmen
24. Apr 2012

Herrn
Wolfgang Scheffler
Vorsitzende des Schulausschusses

Sehr geehrter Herr Scheffler,

die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 24.04.2012 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Wie viele Schülerinnen und Schüler wurden an den einzelnen Schulformen  für das Schuljahr 2012/13 angemeldet (bitte jede Schule einzeln aufführen)?

2. Wie viele Schülerinnen und Schüler konnten nicht an den Schulen angenommen werden, bei der sie angemeldet wurden (bitte mit Aufschlüsselung nach Schulformen)?

3. Welche Planungen bestehen, die verfügbaren Plätze an den Schulen dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler / dem Wunsch der Eltern anzupassen?

Sachdarstellung:
In der letzten Sitzung des Schulausschuss am 20.03.2012 legte die Stadtverwaltung die Informationsvorlage „Anmeldezahlen für das Schuljahr 2012/2013“ vor. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Zahlen der tatsächlich angemeldeten sondern um die jeweils aufgenommenen Kinder.

Bereits letztes Jahr stellten wir dazu eine Anfrage (Vorlagennummer 40/ 50/2011) und kritisierten die fehlende Darstellung der Aufnahmezahlen in Bezug auf die realen Anmeldungen. Eine Abbildung beider Zahlen zukünftig ist wünschenswert, um Eltern und Öffentlichkeit vollständig zu informieren.

Seit Jahren werden Gymnasien und Gesamtschulen in Düsseldorf stark nachgefragt, Hauptschulen weniger. Bei den Gesamtschulen ist zu vermuten, dass  - wie auch in den vergangenen Jahren  - die Anmeldungen die umsetzbaren Aufnahmen um circa 250 übersteigen, bei den Hauptschulen, dass die Anmeldezahlen weiter gesunken sind.

Gymnasien werden dieses Jahr zusätzliche Klassenzüge einrichten, um ihre Kapazität zu erhöhen.  Gesamtschulen hingegen werden die Schülerinnen und Schüler, die nicht aufgenommen werden können, auf andere Schulformen verteilen.

Unserer Ansicht nach wäre es zielführend, wenn eine Anpassung der Schüler und Schülerinnenzahlen an die existierenden Schulformen nicht mehr nötig wird, sondern die Schullandschaft dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler entspricht.

Mit freundlichen Grüßen

Clara Deilmann         Jens Petring          Wolfgang Scheffler

Antworten der Verwaltung